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Wirtschaftsfachschule für Tourismus:
Präsentationen der Projektarbeiten


Herbststürme peitschen das Land, Blätter verlieren ihren letzten Halt. Wer jetzt nicht vorbereitet ist, braucht erst garnicht aufzustehen. Es ist an der Zeit zu beweisen, wie gut die Ergebnisse sein können aus einer wochenlangen, hingebungsvollen Arbeit an der Wirtschaftsfachschule für Tourismus.

 

Auftraggeber, Lehrer und Mitschüler sind gespannt auf die Präsentationen

Wie schmerzhaft und doch so befriedigend es sich anfühlt, einen Auftrag konzentriert auszuführen, sehr viel Zeit und Mühe zu investieren, um dann von Auftraggebern, Mitschülern und Lehrern Respekt und Lob dankbar einstreichen zu können. Der Puls beruhigt sich, die roten Aufregungsflecken verschwinden, die Handinnenflächen trocknen langsam ab, das erfrischende Wasser perlt über den Stress. Es ist geschafft!

Vier Gruppen waren angetreten, die Ergebnisse der Projektarbeit im Rahmen ihrer Ausbildung zum "Staatlich Geprüften Betriebswirt" zu präsentieren.

Gruppe 1
(Yves Coco, Nadine Junker, Daniela Storms, Saskia Wirtz)

Gruppe 1


hat Marketingstrategien für das Wildgehege in Hellenthal entwickelt, um den Park für mehr und jüngere Besucher attraktiver zu machen. Segways, elektrisch betriebene, stehend zu fahrende Zweiradroller sind auch im Gelände tauglich und geräuschlos, sprechen gerade junge Leute an. Der Barfußpfad mit 8 Stationen fördert die Gesundheit, entspannt und vermittelt eine Menge Wissen: schlau, gesund und viel erlebt im Wildgehege!! Diese Ideen werden verbreitet über Kooperationen mit Waldkindergärten und Schulen, in der Flyer-Werbung, der Homepage, in Facebook und Twitter: umweltfreundlich, innovativ, nachhaltig.

Gruppe 2 (Manuela Maur, Simone Ruland, Christian Schmidt)

Gruppe 2

hat sich im Auftrag der Interessengemeinschaft Schmidtheim des alten Bahnhofs angenommen. Er hat die gute alte Zeit lange hinter sich gelassen,  jetzt soll er von seiner Verkleidung befreit und zu neuem Leben wach geküsst werden: eine gründliche Renovierung, eine feine Ausgestaltung mit (Fahr-) Radhaus, Bistro und Außenterrasse ziehen sicher in malerischer Umgebung zum Schloss und in Anbindung berühmter Wander- und Fahrradwege (höchstgelegener Bahnhof, fast alle Wege sind abschüssig) viele Touristen an.Professionell gestaltete Logos für den Bahnhof, das Radhaus, das Bistro weisen dem Gast schon früh den Weg. Zug um Zug Natur erleben: Mit dem Zug kommen, zu Fuß oder mit dem Rad zurück ! Wer kann da widerstehen ?

Gruppe 3 (Jessica Jacobs, Thomas Krause, Lisa Mies, Jens Pilnei, Melanie Schick)

Gruppe3

 

hat die 5 Nationalpark-Tore und ihre Besucherströme untersucht und wollte wissen, ob es Entwicklungen gibt im Vergleich mit der Ergebnissen aus dem Jahr 2007. Die Tore, um den Nationalpark herum verteilt, sind attraktive Gebäude, die über den Auftrag des Nationalparks, das ntürliche Ökosystem zu schützen, anschaulich und interessant Wissen vermitteln und den Besuchern Informationen und Orientierung bieten. Die Ergebnisse der Befragung zeigen deutlich, wie sehr der Bekanntheitsgrad der Tore und die Zufriedenheit der Gäste mit den Angeboten und dem Personal gestiegen sind. Verbesserungspotential zeigt sich in der technischen Ausstattung, den Öffnungszeiten und der Beschilderung.

Gruppe 4 (Ramona Bartmann, Kathrin Boitz, Andra Pauly, Janina Piel)


Gruppe5


hat an 5 bekannten Standorten der Nordeifel Wanderer und Radfahrer nach Wünschen und Bedürfnissen gefragt und aus den Ergebnissen Aktiv-Pauschalangebote entwickelt. Die Tagespauschal-Teilnehmer wandern mit der berühmten Kräuterpädagogin Broos aus Nettersheim und lernt in ca. 4 Stunden eine Menge über die Kräuter am Wegesrand, ihren Duft und ihre Heilkräfte und welche Gerichte man mit ihnen bereiten kann.Sie vermittelt Liebe und Leidenschaft zur Natur. Das schmeckt nicht nur, es tut auch gut. Die Übernachtungspauschale mit 3 Übernachtungen spricht sportliche Gäste an, die sich mit dem Mountain-Bike um Urft-und Rursee eine 40km-Tour zutrauen, die eine 22km-Wanderung über Einruhr, Vogelsang, Dreiborner Hochfläche mit einer Schiffstour auf dem Obersee verbinden wollen, die in Schwammenauel ein Ruderboot mieten und am letzten Tag bei Massage, Schwimmen und in der Sauna in der Zikkurat bei Mechernich die wunderbaren Tage in der Nordeifel ausklingen lassen wollen. Allen Gruppen gemeinsam ist die hochkonzentrierte, bestens vorbereitete, mit Medien unterstützte und rhetorisch ausgefeilte Darstellung ihrer Arbeitsaufträge.

Für das Buffet wurde wie immer bestens gesorgt. So lecker sahen die Snacks aus unserer Küche aus:


Snacks aus unserer Küche


Unsere Küche

Buffet mit herbstlicher Dekoration

am Buffet

Im Frühjahr 2011 geht' s weiter!

©Detlef Oloff
© 2009 Berufskolleg Eifel in Kall, Andrea Tomski