Historische Entwicklung
1926:Gründung der “Sonntags-Gewerbeschule” durch den Innungsausschuss des Kreises SchleidenDer damalige Innungsobermeister Jacobs schrieb dazu im Heimatbuch des Kreises Schleiden im Jahr 1928: „In einer öffentlichen Gründungsversammlung, wozu neben den Schülern auch die Eltern, Erziehungsberechtigte und Meister geladen waren, wurde unter Mitwirkung der Handwerkskammer und der Spitzen der Behörden und Berufsvertretungen das Schulprogramm näher erläutert und die Schule ihrer Bestimmung übergeben. Es meldeten sich freiwillig zur Teilnahme am Schulbesuch ca. 300 Schüler, …“

Beide Fotos entnommen aus:
25 Jahre Kreisberufsschule Schleiden 1928-1953
1928:
Am 5.11.1928 nahm die neu errichtete Kreisberufsschule ihren
Unterricht an sieben Orten des Kreises Schleiden auf.Nachdem sich der Kreistag
1951 für die Errichtung der Kreisberufsschule entschieden hatte, wurden von der Industrie, vom Handwerk und Gewerbe sowie der Lehrerschaft Darlehensscheine mit der Aufschrift -
Helft mir, daß ich mich vollende - erworben, um die Finanzierung des Baus zu unterstützen.
Am
24. Oktober 1952 wurde der Grundstein für die Kreisberufsschule in Kall gelegt (heutiges Gebäude des Medienzentrums und der Nikolaus- Schule).
Am
24. Oktober 1952 wurde der Grundstein für die Kreisberufsschule in Kall gelegt (heutiges Gebäude des Medienzentrums und der Nikolaus- Schule).
1953:
Bezug des neuen zentralen Schulgebäudes in Kall für ca. 1.500 Schüler.
Die Außenstellen konnten in den folgenden Jahren aufgelöst und die „Bündelschule“ konnte in die gewerblich-technische, die kaufmännische und die hauswirtschaftliche Abteilung gegliedert werden.
1960-1970:
Sowohl der Anstieg der Zahlen bei Berufsschülern als auch die Errichtung von Angebotsschulen machte den Bau weiterer Klassen- und Fachräume notwendig: Von 1960 bis in die siebziger Jahre hinein wurde das
Gebäude des heutigen Berufskollegs in mehreren Bauabschnitten erstellt. Seit der kommunalen Neugliederung trug die Schule den Namen „Berufsbildende Schulen des Kreises Euskirchen in Kall“.
1989:
Gründung des
Berufsbildungswerk Kall e.V. und des
Fördervereins der Schule
Mit deren Hilfe ist es zum einen möglich, in einem begrenzten Rahmen zusätzliche Finanzmittel für bestimmte Aufgaben bereitzustellen und zum anderen Bildungsangebote für die Menschen der Region zu realisieren, die in den rechtlichen Vorgaben für Berufskollegs nicht vorgesehen sind.
1993:
Bedingt durch den Rückgang der Schülerzahlen in den achtziger Jahren von ca. 2.100 Schülern auf unter 1.000 musste der ältere Gebäudeteil, Block A geräumt werden. Die Berufsschulen des Kreises in Kall und Euskirchen mussten
neugeordnet werden. Die Bündelschule mit einer technischen kaufmännischen und hauswirtschaftlichen Abteilung wurde auf die Berufsfelder “Wirtschaft und Verwaltung” und “Ernährung und Hauswirtschaft” reduziert. Seit dem Jahr 1998 trägt die Schule den Namen
„Berufskolleg Eifel“.